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Ratgeber: Durchfall Hund

Wenn Ihr Hund Durchfall hat – Tipps und Ratschläge

Ein Stück Wurst beim Frühstückstisch, zusätzlich eine viel zu große Portion Hundefutter – oder war es vielleicht einfach die neue Futtersorte? Die Ursachen für Durchfall beim Hund können unterschiedlich sein, in vielen Fällen klingt er jedoch bereits nach wenigen Tagen ab. Bleiben Sie also ruhig: Denn mit der richtigen Behandlung und Pflege ist Ihr Hund binnen kürzester Zeit wieder gesund! Wie konnte es aber überhaupt zum Durchfall kommen und welche präventiven Maßnahmen sollten Sie treffen, um eine erneute Erkrankung zu vermeiden?

Anzeichen erkennen

Fröhlicher Welpe ohne Durchfall Bei Durchfall handelt es sich entgegen geläufiger Meinung nicht um eine Krankheit, sondern nur um ein Symptom. Es ist ein Zeichen einer Erkrankung im Verdauungssystem, deren Dauer sich stark unterscheiden kann: Man differenziert zwischen akutem Durchfall, der lediglich ein bis zwei Tage andauert und einer chronischen Erkrankung. Letztere kann sich über eine längere Zeit erstrecken und immer wieder auftreten, sodass ein Besuch beim Tierarzt empfehlenswert ist.

Durchfall erkennt man vor allem an seiner flüssigen Form. Unter Umständen kann der Kot Ihres Hundes jedoch auch Blut enthalten, sowie eine grünliche, rote oder gar schwarze Färbung aufweisen. Begleitet wird die Erkrankung des Darms oft durch Krämpfe im Unterleib und Blähungen. Zusätzlich fällt Ihr Hund meist durch eine Abnahme des Appetits auf. Auch die Häufigkeit des Kot-Ablassens kann sich steigern, da der Hund diesen nicht mehr halten kann und sein Geschäft mitunter sogar in der Wohnung verrichtet.

Durchfallursachen

Durchfall ist eine Bezeichnung für flüssigen Stuhl, der vermehrt ausgeschieden wird. Dadurch entfernt der Körper Giftstoffe oder Infektionen aus seinem Körper – gleichzeitig werden jedoch auch wichtige Nährstoffe aus der Nahrung unverarbeitet ausgestoßen. Somit ist der Hund nicht länger ausreichend versorgt, was bei chronischem Durchfall ein ernstzunehmendes Problem ist.

Bei Welpen ist Durchfall besonders schwerwiegend! Sie haben ein schwächeres Immunsystem und einen kleineren Körper, der dementsprechend schneller dehydriert. Der Tierarzt sollte also bereits nach kürzerer Zeit aufgesucht werden.

Sollten Sie zum ersten Mal Durchfall bei Ihrem Hund erkennen, heißt es: Ruhig bleiben und nachdenken. Hat Ihr Hund etwas Falsches gefressen? War er beim Gassi Gehen vielleicht längere Zeit außerhalb Ihres Sichtfelds, wo er etwas verschluckt haben könnte? Wo hat er sich die letzten Stunden aufgehalten? Häufige Gründe und entsprechende Lösungsvorschläge bei Durchfall sind:

Durchfallgrund Lösung
Neues Hundefutter Langsamer eingewöhnen, über mehrere Tage alter Futter mit Neuem mischen, im Notfall neu gekauftes nicht mehr verwenden
Abgelaufene Lebensmittel Niemals alte Lebensmittel verfüttern
Überfütterung
(durch Nachbarn, Freunde)
Aufklären, genauer auf Menge achten
Zu kaltes oder heißes Futter und Schnee Nur bei Raumtemperatur füttern
Verbotene Lebensmittel
(Schokolade, Trauben, Milchprodukte)
Unbedingt vermeiden!
Unverträglichkeit
(Inhaltstoffe, Allergie)
Beim Tierarzt testen lassen, entsprechendes Futter vermeiden
Neue Umgebung durch Umzug,
unbekannte Tiere
Hund langsam eingewöhnen lassen, Ruhe
Krankheiten
(Infektionen, Viren, Bakterien, Pilze
Tierarzt aufsuchen
Vergiftung
(Pflanzen, Giftköder)
Hund nicht in unbekannten Gegenden frei laufen lassen
Dreckiges Wasser
(aus Pfützen)
Abwarten, meist nicht so schlimm
Medikamente Packungsbeilage beachten

Oftmals genügt es, die entsprechenden Problemquellen zu beseitigen und besser auf das Futter Ihres Tiers zu achten. Sobald sie potenzielle Ursachen weglassen und falsches Füttern vermeiden, sollte es Ihrem Hund bereits nach kurzer Zeit besser gehen.

Was kann man gegen Durchfall tun?

Als ersten Schritt sollten Sie Ihren Liebling 24 Stunden auf Diät setzen und auf das Füttern verzichten. Dadurch kann sich der Verdauungstrakt erholen, was in vielen Fällen auch die Beschwerden verschwinden lässt.

Achten Sie jedoch unbedingt darauf, Ihrem Hund ausreichend Trinkwasser zur Verfügung zu stellen: Durch den Verlust an Flüssigkeit durch den Durchfall trocknet der Körper ansonsten schnell aus. Auch sind Erholung und Ruhe für den Hund wichtig, damit er mit ausreichend Kraft gegen die Erkrankung ankämpfen kann.

Was gebe ich zu fressen?

In erster Linie sollte natürlich die Problemquelle beseitigt werden. Doch auch spezielle Maßnahmen bei der Ernährung können helfen, um die Darmflora wieder in Schwung zu bringen und die Gesundheit der Hunde zu fördern. Neben der Nullkost kann auch eine Schonkost den Magen-Darm-Trakt bei Durchfall besänftigen. Dafür wird oft gekochter Reis mit Hähnchen (ohne Knochen!) verwendet. Mageres Fleisch, aber auch gekochte Karotten sind leicht verdaulich und gewöhnen das Verdauungssystem wieder an feste Nahrung. Schritt für Schritt können dann kleine Mengen des gewöhnlichen Futters hinzugegeben werden.

Neben Schonkost ist auch die Fütterung ungewohnter Kost ein weiterer häufig genutzter Trick – gehen Sie dabei wie folgt vor:
  • Ungewöhnliche Kost
    Füttern Sie Ihren Hund zum Beispiel mit Fleisch von Känguru, Pferd, Hirsch oder Ziege. Es sollte sich um Fleisch handeln, das er üblicherweise nicht zu fressen bekommt.
  • Allergie-Entwicklung
    Durch die empfindliche Darmflora kann sich zu diesem Zeitpunkt leicht eine Unverträglichkeit entwickeln. Magen und Darm würden mit einem Schutzmechanismus reagieren und jegliches Futter abwehren. Würden Sie Ihrem Hund wie gewohnt sein Trockenfutter geben, bestünde das Risiko einer Allergie – sodass er im weiteren Leben dieses Fleisch nie wieder fressen kann.
  • Langsam zurückgewöhnen
    Nach einigen Tagen ungewohnten Futters können Sie nach und nach wieder auf Geflügel und sonstiges Fleisch umsteigen. Durch diese sanfte Umstellung gewöhnt sich der Verdauungstrakt wieder und kann die Kost verarbeiten.

Durch diese Schritte können Sie Ihren Hund binnen weniger Tage wieder gesund pflegen und ihm zur Regeneration verhelfen. Neben der ausreichenden Zufuhr von Wasser sollten Sie auch nahrhafte Stoffe zuführen. Denn neben Eiweißen und Kohlenhydraten herrscht nach ein, zwei Tagen Durchfall bereits ein Mangel an Vitaminen und Mineralien.

Empfehlenswert ist es, ein wenig ungewürzte Fleischbrühe ins Trinkwasser beizumischen. Welpen und junge Hunde sollten indes möglichst nicht auf Nullkost gesetzt, sondern direkt zum Tierarzt gebracht werden.

Ab wann den Tierarzt aufsuchen?

Falls die Symptome nicht nachlassen oder sich sogar verstärken, sollten Sie spätestens 48 Stunden nach den ersten Anzeichen den Arzt aufsuchen. Dieser kann durch Untersuchung des Stuhlgangs oder mit Hilfe der Blutwerte eine mögliche Ursache herausfinden und Maßnahmen ergreifen. Sollten Sie eine Vergiftung (durch Pflanzen, Dünger, Giftfallen) vermuten, zögern Sie auf keinen Fall mit dem Arztbesuch. In diesen Fällen müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden, um Ihren Hund zu heilen.

Ein gesunder Hund ist ein fröhlicher Hund Auch ist eine Erkrankung der Organe ein ernstes Problem für den Hund. Ist beispielsweise die Leber betroffen, kann sie ihre Aufgaben bei der Entgiftung des Körpers nicht richtig durchführen, sodass schädliche Stoffe in den Darm gelangen. Dieser kann mit den Fremdkörpern nicht umgehen und versucht, sie möglichst schnell loszuwerden – in Form von Durchfall. Durch das schnelle Ausstoßen der Stoffe werden gleichzeitig alle wichtigen Bestandteile der Nahrung ebenfalls herausbefördert. Die Aufgabe des Tierarztes ist es, zu klären, ob eine Organerkrankung vorliegt, und eine Heilung zu unterstützen.



Wirkt Ihr Hund antriebslos und müde? Weigert er sich, Wasser zu trinken oder kommt die aufgenommene Flüssigkeit sofort wieder als wässriger Durchfall heraus? Treten zudem Fieber und Erbrechen auf? Ist der Kot schwarz oder stark blutig, wobei die Situation sich auch nach einigen Tagen nicht bessert? Treten diese Merkmale bei Ihrem Hund auf, sollten Sie lieber den Weg zum Tierarzt auf sich nehmen und den Durchfall behandeln lassen.

Bei starkem Wasserverlust verabreicht der Tierarzt Ihrem Hund zudem Elektrolyte, also Salze. Durch diese spezielle Lösung werden weitere Komplikationen vermieden, da Elektrolyte notwendig sind, um Wasser vom Darm in den Körper zu befördern.

Wie kann ich selbst helfen?

Häufig werden Kohletabletten bei Durchfall verschrieben. Die vorhandenen Giftstoffe im Magen und Darm werden dadurch gebunden und abtransportiert, sodass sie nicht länger Schaden im Körper anrichten können. Bezüglich richtiger Einnahme und der passenden Dosierung für Ihren Hund sollten Sie jedoch einen Arzt befragen.


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Durchfall-Prävention

Fast jeder Hundehalter wird es früher oder später miterleben. Durchfall beim Haustier ist nichts Ungewöhnliches. Selbst Katzen oder andere Haustiere bleiben nicht verschont – doch was tun, damit es gar nicht erst soweit kommt? Diese Checkliste hilft Ihnen dabei, Durchfall bei Ihrem Vierbeiner zu vermeiden:

  • Mehrmals täglich kleinere Portionen füttern
  • Fütterung regelmäßig zur gleichen Uhrzeit durchführen
  • Gebiete mit Giftpflanzen und bekannten Gefahren meiden
  • Nicht zu viele Umstellungen auf einmal (Umzug und Futter)
  • Regelmäßige Kontrollen und Entwurmen beim Tierarzt
  • Ausreichend frisches Trinkwasser anbieten
  • Hochwertiges Hundefutter mit gut verdaulichen Zutaten

Stellen Sie das Futter Ihres Hundes nur langsam um, lassen Sie ihn nicht von Fremden füttern und achten Sie genauestens auf die Bestandteile der Kost. So senken Sie das Risiko und beugen Durchfall beim Hund ganz einfach vor.

Oft wird die Frage gestellt, ob Fertignahrung oder selbst gemachtes Hundefutter besser für das Tier geeignet ist. Fertige Kost ist oft günstiger, muss nicht lange zubereitet werden und enthält meist alle erforderlichen Zusatzstoffe für Ihren Hund. Für Ausschlussdiäten oder bei Durchfall ist es aber keine Lösung, da die Bestandteile des Futters nicht differenziert werden können. Für die Zeit der Erkrankung sollten Sie sich also lieber selbst um die Nahrung kümmern und dabei an Vitamine und Mineralien denken, die der Hund sonst durch sein Hundefutter zu sich nimmt.

Chronische Durchfall-Erkrankungen

Hund und Frauchen vor Sonnenuntergang

In seltenen Fällen ist das Problem aber auch nach einigen Tagen nicht aus der Welt geschafft oder kehrt nach einiger Zeit wieder zurück: Manche Hunde leiden an chronischem Durchfall, der wirklich ernstzunehmend ist. In solchen Fällen ist ein Tierarztbesuch unbedingt angeraten, da Sie allein die Problemquelle meist nicht identifizieren können.

Oft verbirgt sich hinter dem Durchfall eine Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit.

Diese kann genetisch veranlagt sein, Ihr Hund kann sie jedoch auch nach und nach entwickelt haben. In solchen Fällen ist eine spezielle Ernährung erforderlich: Hochwertige Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate sind notwendig, um eine gute Verdauung zu ermöglichen. Auch sind Nahrungsergänzungsmittel im Futter sinnvoll, wie etwa Vitamine und Mineralstoffe. Im Ernstfall muss der Arzt Ihrem Hund sogar dauerhaft Medikamente verschreiben, um chronischem Durchfall entgegenzuwirken.

Kurz und knapp

Sobald Sie Durchfall beim Hund bemerken, sollten Sie ihn einen Tag auf Nulldiät setzen und lediglich eine große Menge an Wasser geben. Nach etwa 24 Stunden ist leichte Schonkost empfehlenswert, sofern die Symptome geringer werden. Ermöglichen Sie Ihrem Vierbeiner ausreichend Ruhe und Erholung und gewöhnen Sie Ihn mit der Zeit an sein gewöhnliches Hundefutter.

Sollten die Beschwerden anhalten oder von Erbrechen begleitet werden, ist das Aufsuchen eines Tierarztes empfehlenswert. Zögern Sie nicht und nehmen Sie sich lieber die Zeit, als im Nachhinein mit Komplikationen kämpfen zu müssen. Ebenfalls dienen unsere Produkte als hilfreiche Unterstützung, denn besonders am Abend oder am Wochenende ist ein

Tierarztbesuch nicht möglich – durch wirksame Entgiftungsmittel können Sie jedoch selbst leicht helfen. Im Regelfall klingt der Durchfall beim Hund dann nach wenigen Stunden ab, sodass er Sie bald wieder freudestrahlend begrüßen wird.

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